Rückblick

Die Firma ISP Individuelle Software Produkte GmbH wurde im April 1985 in Dortmund gegründet.

Motivation war die Begeisterung für die technische Brillianz und produktiven Optionen des deutschen Betriebssystems EUMEL (extendable multi-user microprocessor ELAN-system) / L3.

Zielsetzung war die Vermarktung und Weiterentwicklung des multi user-/multi tasking-PC-Betriebssystems im Rahmen einer Kooperation mit der Großforschungseinrichtung GMD und dem Hochschulrechenzentrum Bielefeld sowie die Erstellung von Software-Entwicklungswerkzeugen und Standard-Programmen hierfür.

Es entsteht eine Software-Familie, die vom relationalen Datenbank-System, einem innovativen Tabellenkalkulationsprogramm, einer Textverarbeitung bis hin zu diversen Anwendungsprogrammen und Branchenlösungen reicht.

Im selben Jahr wird das Betriebssystem und das Transferprojekt unter der Federführung der GMD vom Bundesministerium für Forschung und Technologie mit dem Bundes-Technologietransferpreis ausgezeichnet.

Anfang der 90er Jahre tritt die ursprüngliche Unternehmensidee bei ISP in den Hintergrund. Die Produktentwicklung wird durch Beratung und Systementwicklung im Umfeld des Betriebssystems UNIX abgelöst. Quelle für diese Weichenstellung ist der Ruf nach der Kompetenz, dem Innovationsgedanken zum produktiven Nutzen und die Flexibilität der Firmengründer.

Fortan warten zahlreiche Feuerwehr-Einsätze auf die Mitarbeiter der ISP GmbH. Das neue Leistungsangebot umfasst die Konzeption und Realisierung bedarfsgerechter Unternehmensapplikationen sowie deren Produktionseinführung und Produktionsbegleitung.

Individuelle IT-Lösungen werden zum Markenzeichen.

 

Referenzprojekte

Die Firma ISP hat folgende Projekte durchgeführt bzw. war maßgeblich an der Durchführung beteiligt:

• Realisierung eines Programmsystems zur Massendaten-Erfassung für das Großversandhaus Schöpflin (SIEMENS, Freiburg),

• FUTURA: EDV-Komplettlösung für Fenster und Türenhersteller von der Angebotsbearbeitung über Fertigungsvorbereitung bis hin zur computer-gesteuerten Fertigung (HeWe GmbH, Südlohn),

• Projekt "Einheitliche Hardware und Software" (Industriekreditbank AG, Düsseldorf),

• Entwicklung eines pc-gestützen Meß-Schrankes sowie der entsprechenden Programme für die Materialprüfung im Explosionsprüffeld der Deutschen Montan Technologie (DMT, Dortmund),

• Diverse Datenbank-Applikationen für den Bundesverband der Betriebskranken-kassen (BKK, Essen),

• Informationssystem zur Luftreinhaltung (Europäische Commission, Brüssel),

• Vollterminalisierung der IKB Berlin, Realisierung eines heterogenen Computernetzes (Industriekreditbank AG, Berlin),

• Studie zur "Einführung eines Informationssystems wassergefährdende Stoffe bei den Stadtwerken Düsseldorf AG" sowie Entwicklung und Inbetriebnahme eines Prototypen (Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf),

• Konzeption und Realisierung der "EDV-Unterstützung von Maßnahmen nach dem Hochschulbauförderungsgesetz" (Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Baden-Württemberg),

• Mitarbeit im Kooperationsprojekt "Hochschulverwaltung in Baden-Württemberg" (Siemens-Nixdorf AG, Ministerium für Wissenschaft und Forschung in Baden-Württemberg, Universitäten Stuttgart und Karlsruhe),

• Konzeption und Realisierung einer grafischen Benutzeroberfläche für ein ISDN-Textvermittlungssystem der Polizei des Landes Sachsen-Anhalts (SEL/ALCATEL),

• Entwicklung der zentralen Anwendungen Personalverwaltung, Fall-Statistiken und Literaturverwaltung für die TÜV MPI GmbH des TÜVs Bayern Sachsen,

• Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes NRW, Realisierung eines Programmes (s_csui) für den Anschluß der Windows-Clienten in den Finanzämtern des Landes an das Host- und UNIX-gestützte Client-/Server-System CSI/CSUI, Realisierung des Datei-Transfer- und Verarbeitungs-Systems DTVS für NT Stufe 3, Realisierung einer PERL-CSUI-Schnittstelle für die Kommuniaktion von cgi-Scripten mit CSI/CSUI-Servern der Finanzverwaltung, Portierung von CSI/CSUI auf Linux, Strategie-Konzept für die Fortentwicklung der Middleware in der Finanzverwaltung NRW (RZF, Düsseldorf),

• DaimlerChrysler Bank, Mitarbeit im Projekt DELFIN (Client-/Server-Vertragsverwaltungssystem für Kfz-Finanzierungen), Entwurf des logischen Datenbankmodells, Konzeption und Leitung der Realisierung für den Teilbereich "Partner-Schnell-Erfassung", Konzeption und Realisierung der Migration der Datenbestände des Altsystems, Optische Archivierung der Dokumente des Altsystems (DCB, Stuttgart).

• Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes NRW, Customizing des open source-J2EE-Applikationsservers JBoss und der red hat-EAP-Versionen, Produktmanagement JBoss EAP für KONSENS-Entwicklungsprojekte im RZF NRW (single point of contact zu atos und red hat), Administration und Produktionsbetreuung; Entwicklung einer JBoss EAP-Multi-Instanz-Variante für den dezentralen Bereich der Finanzverwaltung NRW; Mitarbeit im Architektur-Board des RZF NRW.

 

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